Investitionen

Investitionen verbessern den Finanzplan

Ein guter Ruf bei den Kunden als Qualitätslieferant ist viel Wert. Dieses Merkmal muss unbedingt erhalten bleiben. Doch wie kann dieser Anspruch über Jahrzehnte erhalten werden? Durch Pflege und laufende Reparaturen der bestehenden Anlagen? Durch Investitionen in Einzelanlagen? In beiden Fällen war die Geschäftsführung der Überzeugung, dass Neuinvestitionen den Finanzplan belasten. In den folgenden zwei Beispielen zeige ich, wie es mir gelungen ist, die Geschäftsführung vom Gegenteil zu überzeugen.

GemeinkostenIm ersten Fall geht es um die Investition bei einem Maschinenbauer in eine neue CAD Anlage, im zweiten Fall bei einem metallverarbeitenden Unternehmen um die Investition in eine neue Presse zum Verzahnen von Klingen. Beide Fälle haben die gleiche Lösungssystematik, deshalb werden sie in einem Projekt zusammengefasst.

Klarheit: Im ersten Schritt zeigte die Bestandsaufnahme in beiden Fällen einen typischen Fehler. Alte Maschinen verursachen oft hohe Reparaturkosten, Ausfallzeiten und Nacharbeiten. Doch wo und wie werden diese Kosten erfasst? In beiden Fällen wurden Sie unter den sogenannten Gemeinkosten verbucht. Ich habe angeregt, die Kostenerfassung detaillierter und genauer wie folgt zu erfassen:

  • Die Reparaturkosten wurden den einzelnen Maschinen bzw. der CAD Anlage zugeordnet und nicht mehr in einem großen „Topf“ verbucht. So wurden diese Kosten für die einzelnen Investitionsobjekte transparent und ich konnte zeigen, dass sie überproportional hoch waren.
  • Die Ausfallzeiten habe ich über eine detaillierte Gemeinkostenanalyse erfasst. Das heißt, ich habe eine Liste mit möglichen Gemeinkostenarten erstellt. So konnte ich die Ausfallzeiten detailliert für die einzelnen Investitionsobjekte bewerten. Im Ergebnis waren die Ausfallzeiten für viele Lieferterminüberschreitungen sowohl bei der alten CAD Anlage als auch bei en alten Pressen verantwortlich.
  • Die Nacharbeiten der Klingenverzahnung auf den alten Pressen habe ich vor der Auslieferung und bei den Rücklieferungen (inkl. der Kosten für Hin- und Rücktransport) ebenfalls direkt zugeordnet.
  • Die Anforderungen der Kunden habe ich separat mit dem Checklistenverfahren erfasst.

Somit konnten die Mehrkosten, die durch die veralteten Anlagen entstanden waren, direkt für eine Investitionsrechnung verwendet werden.

Sicherheit: Im nächsten Schritt wurden eine neue CAD Anlage bzw. in dem anderen Fall eine neue Presse als Ersatz für die vier alten Reparatur anfälligen Maschinen, angefragt. Grundlage war jeweils ein detailliertes Leistungsverzeichnis, welches ich vorher gemeinsam mit den Mitarbeitern erarbeitet habe. Auf Basis der Angebote habe ich als Investitionsrechenverfahren die Nutzwertanalyse, die Amortisationsrechnung, die Kapitalwertmethode und den vollständigen Finanzplan eingesetzt. Somit konnte die Vorteilhaftigkeit der Investition gezeigt werden. Die Methode des vollständigen Finanzplanes bot zudem den Vorteil, neben der Vorteilhaftigkeit der Investition auch noch alternative Finanzierungsmodelle zu untersuchen. In beiden Fällen war die finanzielle Situation angespannt. Die Investition der CAD Anlage wurde geleast, die neue Presse wurde durch Eigenkapital der Gesellschafter finanziert.

Perspektive: In beiden Fällen zeigte der Finanzplan, dass die Unternehmen in Zukunft wieder mit einem positiven Ergebnis rechnen konnten. Die Kundenanforderungen konnten jetzt erfüllt werden. Die Zeiten, die vor der Investition für Reparatur und Nacharbeiten aufgewendet wurden, konnten jetzt zur Akquisition neuer Aufträge verwendet werden.

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