Durch gezielte Einzelinvestition den Finanzplan verbessern

 

Finanzplan verbessernReparaturanfällige Maschinen führen nicht nur zu deutlich höheren Kosten und Prozessstörungen, sondern auch zu signifikanten Umsatzausfällen. Dies musste ein Hersteller von Landmaschinenteilen schmerzlich erfahren. Die Maschinen zur Verzahnung von Klingen waren veraltet und längst abgeschrieben. Der alte gute Ruf des Landmaschinenherstellers reichte nicht für zukünftige Aufträge aus. Im Unternehmen wurden unterschiedliche Ansichten über die Lösung des Problems vertreten. Die eine Partei meinte, die alten Maschinen seien durchaus noch ausreichend und eine Neuanschaffung zu teuer, die Anderen sahen in dem Kauf einer neuen Maschine zusätzliche Umsatzmöglichkeiten und die Chance zukünftig Liefertermine einzuhalten.

Klarheit: In dieser Situation wurde ich von der Geschäftsführung beauftragt eine qualifizierte nachvollziehbare Lösung zu finden, auch um die endlosen Diskussionen im Unternehmen zu einem positiven Ende zu führen. Im ersten Schritt habe erstmal „Stoff“ gesammelt. Auf der Produktionsseite habe ich mit den Mitarbeitern alle Störungen im Detail auflisten lassen. Es zeigte sich, dass die Einsatzmaterialien sich geändert hatten. Das Einsatzmaterial war wesentlich härter geworden. Für diese harten Materialien waren die Maschinen und Werkzeuge nicht gebaut. Deshalb der erhöhte Ausfall der Maschinen und der erhöhte Verschleiß. Außerdem forderten die Kunden eine gröbere Verzahnung der Klingen, was zu einer zusätzlichen Beanspruchung von Maschinen und Werkzeugen führte. Die Ausfallzeiten und Reparaturzeiten ließ ich vom Controlling konsequent bewerten. Vom Vertrieb ließ ich die potentiellen Umsatzzahlen für die grob verzahnte Klinge erarbeiten.

Sicherheit: Die qualitative Analyse der Marktchancen und die erarbeiteten Zahlen waren Basis für eine Investitionsrechnung. Als Rechenverfahren wurden die Amortisationsrechnung, Kapitalwertmethode und der vollständige Finanzplan gewählt. Alle drei Berechnungen zeigten positive Werte und bestätigten somit das Investitionsvorhaben der neuen Maschine. Zusätzlich zu der neuen Maschine war noch die Erstellung neuer Werkzeuge und Vorrichtungen durch die hauseigene Werkzeugmacherei in die Kalkulation miteinzubeziehen. Auf dieser Basis habe ich eine Sensitivitätsanalyse erstellt, um zu berechnen, ob sich die Investition auch noch lohnt, wenn die Umsätze nicht in dem erhofften Umfang eintreten. Das ist nach meiner Erfahrung unbedingt erforderlich, denn häufig werden diese gerade im Zusammenhang mit Investitionsvorhaben zu optimistisch prognostiziert.

Perspektive: Mit der Investition wurden die anvisierten Qualitätsstandards erreicht. Die Herstellkosten konnten um 18 % gesenkt werden, die Umsätze um 25 % gesteigert und die Durchlaufzeit zur Produktion der Klingen von 4 auf 3 Wochen gesenkt werden. Die verminderte Durchlaufzeit verminderte das gebundene Kapital der Halbfertigfabrikate. Durch diesen Aspekt wurden auch Finanzmittel frei, die zur Finanzierung der Investition verwendet werden konnten.

Durch die Verwendung einer klaren nachvollziehbaren Methode konnte ich die Diskussion im Unternehmen beenden, sodass die gesamte Mannschaft die Investition befürwortete.

Die Mitarbeiter konnten sich wieder auf das Kerngeschäft konzentrieren.

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