Kann in der Corona Krise die Wettbewerbsfähigkeit gehalten werden?

Auch wenn es in diesen Krisenzeiten in erster Linie erst mal um die Sicherung der Existenz geht, macht es Sinn, sich Gedanken über die langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu machen. Die Erstellung eines Investitionsplanes zur Steigerung der Unternehmensleistungen bietet hier gute Ansätze.

So steuern Sie Ihre Liquidität sicher durch die Krise

Wie wird ein Investitionsplan systematisch und langfristig aufgebaut? Und wie wird er erfolgreich umgesetzt? In zahlreichen Projekten konnte ich bei diesem systematischen Aufbau und der Umsetzung mitwirken und zur langfristigen Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen beitragen. Von daher weiß ich, wie man gezielt auch bei begrenztem Budget vorgehen kann und gezielt die Wettbewerbsfähigkeit steigern kann.

In diesem und in den folgenden Beiträgen werde ich einige Tipps dazugeben, wie Sie einen solchen Investitionsplan aufstellen und wie sie das Projekt organisieren können, um Umsatz und Ertrag in der Zukunft zu steigern. Der technologische Fortschritt macht auch vor der Corona Krise nicht halt, deshalb ist es wichtig nicht in der Unternehmensentwicklung stehen zu bleiben. Die Digitalisierung bietet hier ein breites Handlungsfeld.

Doch wie geht man vor? Hierzu möchte ich zunächst einige Grundlagen erklären:

Jedes Unternehmen oder Institution betreibt ein Geschäftsmodell. Das Geschäftsmodell beschreibt, wie der Kundennutzen in Form von Umsätzen in das Unternehmen zurückfließt. Bei der Entwicklung eines Geschäftsmodells geht es demnach darum:

  • Welche Kundensegmente und -kanäle spreche ich an?
  • Welchen Kundennutzen erzeugen die Leistungen des Unternehmens?
  • Wie ist die Wertschöpfungskette organisiert?
  • Welche Partner werden mit eingebunden?
  • Wie stellt sich die kaufmännische und finanzielle Dimension dar?

Angesichts der vielen verschiedenen Dimensionen kann sich die Auswahl des richtigen Projektes als recht komplex erweisen.

Hierzu empfehle ich für eine erste grobe Auswahl folgende Vorgehensweise:

  • Listen Sie zunächst alle möglichen und sinnvoll erscheinende Projekte auf. Anschließend bewerten Sie diese qualitativ mit Hilfe der Nutzwertanalyse. Im nächsten Schritt ordnen Sie die Projekte nach Prioritäten. Für die Projekte mit den höchsten Prioritäten können Sie eine erste grobe Kostenkalkulation erstellen und bewerten Sie die zukünftigen finanziellen Auswirkungen mit den entsprechenden Investitionsrechenverfahren B. Kapitalwertmethode, Amortisationsrechnung, Finanzplan u.a.
  • Erstellen Sie einen langfristigen Investitionsplan.

Nach meiner Erfahrung können in dieser ersten Phase schon die ersten Prioritäten falsch gesetzt werden. Wird nicht systematisch vorgegangen, werden ggf. die falschen Projekte priorisiert. Auch habe ich oft erlebt, wie Projekte zu groß geplant wurden. Somit leisteten Sie keinen Beitrag zur systematischen Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, sondern wurden zu einer Belastung.

Dies kann durch eine konsequente und systematische Vorgehensweise verhindert werden. Rufen Sie mich an, ich unterstütze Sie gerne.