Kurzarbeitergeld als Liquiditätshilfe

Kurzarbeitergeld als LiquiditätshilfeDie Corona Krise ist für viele Betriebe und Unternehmen existenzbedrohend. Die Einnahmenseite bricht vielfach aufgrund behördlicher Auflagen oder Nachfrageausfall fast vollständig weg. Da kann der Versuch einer Existenzsicherung nur über die Kostenseite gelingen. Die Bundesregierung hat viele Maßnahmen ergriffen, um Insolvenzen zu verhindern. Ist ein Betrieb nicht ausgelastet, ist er verpflichtet seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu entlohnen, egal ob die etwas zu tun haben oder nicht. Der Betrieb erhält somit keine Leistung, hat aber trotzdem Kosten. Die Kurzarbeit bietet Betrieben für diesen Fall die Möglichkeit die Personalkosten zu entlasten und somit die Liquidität zu verbessern.

Aus langjähriger Krisenmanagement Erfahrung weiß ich, dass die Kurzarbeit eine wertvolle Hilfe zur Sicherung der Liquidität darstellt. Das Instrument kann relativ einfach in Anspruch genommen werden, es sind nur einige Dinge (so z. B. sind die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen oder der Betriebsrat vorher zu informieren und deren Einverständnis ist einzuholen) zu beachten. Bei der Einleitung und Umsetzung der entsprechenden Schritte kann ich Sie schnell und effizient begleiten, sodass die erwartete Ersparnis auch kurzfristig wirksam wird. Für eine erste Information sei auf die umfangreichen Informationen der Bundesagentur für Arbeit, die im Netz abgerufen werden können, verwiesen. Gerne gebe ich Ihnen auch erste Informationen in einem kostenlosen Erstgespräch.

 

Die Bundesregierung hat im Eilverfahren große Erleichterungen zur Beantragung des Kurzarbeitergeldes beschlossen. Rückwirkend zum 01.03.2020 kann ein Unternehmen Kurzarbeit anmelden, wenn ein Zehntel der Beschäftigten von einem Arbeitsausfall wegen der Corona Krise betroffen ist. Welche Kostenersparnis kann ein Unternehmen daraus erwarten?

Ein Unternehmen, welches aufgrund behördlicher Auflagen schließen muss, kann z. B. die Kurzarbeit 100 anmelden, d.h. die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten gar nicht mehr. Das Unternehmen kann somit in diesem Fall seine Personalkosten fast vollständig reduzieren. Die Bundesagentur für Arbeit erstattet den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit dem Kurzarbeitergeld 60 % und bei Beschäftigten mit Kindern 67 % des Verdienstausfalles. Zusätzlich werden die sogenannten Remanenzkosten, die Sozialabgaben erstattet.

Die Kurzarbeit muss für den laufenden Monat bis zum Monatsende bei der Bundesagentur für Arbeit angemeldet werden.

Ich habe schon öfters erlebt, dass das Kurzarbeitergeld wesentlich zum Überleben eines Unternehmens durch Entlastung des Liquiditäts- und Finanzplanes beiträgt. Außerdem können Sie mit Hilfe des Liquiditäts- und Finanzplanes zeigen, wie Sie nach der Krise als stabiles Unternehmen weiterarbeiten.