Ihr Rating gezielt verbessern – mit der Wissensbilanz
Hier hilft die Wissensbilanz:
1.) Viele mittelständische Unternehmen verfügen über profundes und detailliertes Know-how, das ihnen ermöglicht, auch in dynamischen Märkten wettbewerbsfähig zu bleiben. Dafür sind allerdings zunehmend die immateriellen Werte eines Unternehmens entscheidend: Über welches Fachwissen verfügen die Mitarbeiter? Wie effizient sind die Strukturen? Welche Beziehungen hat das Unternehmen im Hinblick auf Kunden, Lieferanten und Kapitalgeber?
2.)Unternehmen, denen es gelingt, der Bank diese Faktoren systematisch zu unterbreiten, verbessern nachweislich ihr Rating. Hierzu ein Beispiel: Es gibt Unternehmen, die verdienen mit bestehenden Produkten in alten Märkten: Laufen die Produkte gut, spiegelt sich das in den Bilanz- und Finanzdaten wider. Hat sich das Unternehmen nun die Gewinnung neuer Kunden und die Entwicklung neuer Produkte als strategische Ziele für die nächsten Jahre gesetzt, so kann es mit Hilfe der Wissensbilanz gezielt abfragen: Sind die Mitarbeiter des Unternehmens für diese Ziele geeignet? Sind die Strukturen im Unternehmen entsprechend aufgebaut? Wie stellen sich die Beziehungen zu Kunden, Lieferanten und Kapitalgebern in diesem Zusammengang dar? Reicht die Anzahl aus? Stimmt die Qualität? Und welche Systematik gibt es im Unternehmen, um die entscheidenden Faktoren weiterzuentwickeln?
3.) Die Wissensbilanz hat gegenüber anderen strategischen Analysemethoden den Vorteil, dass die Strategie eines Unternehmens relativ schnell – in nur drei Workshoptagen – wirkungsvoll hinterfragt und überprüft wird. So lässt sich die Investitionsaktivität auch in dem eher diffusen Feld ‚immatrielle Werte’ steuern und die Finanzierung dank verbessertem Rating sicherstellen.